Archiv für den Monat: März 2015

Ist ein Grabstein immer ein Grabstein?

Mittlerweile gibt es viele Arten von Beschriftungen auf Grabsteinen, erhabene Schriften, vertiefte Schriften und gelaserte Schriften, ( die zum Beispiel die Firma B-Laserlight ) anbietet. Leider ist es heutzutage immer noch so, dass einem die Schriftarten und Symbole von der Friedhofsverwaltung vorgeschrieben werden. Da zahlt man für eine Grabstätte und muss sich vorschreiben lassen wie man das letzte Andenken des Angehörigen zu gestalten hat. Man kann ja nachvollziehen,  dass die Friedhöfe nicht mit Plastikutensilien vermüllt werden sollen, aber wenn man sich für einen Grabstein aus Naturmaterialen entscheidet, dann sollte man den Angehörigen schon die freie Gestaltung der Grabsteine zugestehen.

Auf einigen Friedhöfen gibt es viele Grabstätten auf denen keine Grabsteine liegen,
ich bin mir fasst sicher, dass das mit den Vorgaben der Friedhofsverwaltungen zusammenhängt. Warum muss ein Liegegrabstein oder Urnengrabstein von einem Steinmetz gesetzt werden? Dürfen die Blumen für die Grabstätte des Angehörigen nur von einer Friedhofsgärtnerei in die Grabvase gestellt werden? Natürlich nicht. Es ist ja noch nachzuvollziehen, wenn ein stehendes Grabmal mit einem Fundament von einem Fachbetrieb erstellt wird, aber warum ein Steinmetz? Es kann genauso gut von einem Maurermeisterbetrieb, den man in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft hat, gesetzt werden, das wäre natürlich auch viel günstiger.

Um nochmal auf die Beschriftung von Grabsteinen zurück zu kommen, die Firma B-Laserlight bietet eigentlich Grabsteine für jeden Geldbeutel an. Man kann die Steine individuell gestalten ohne Aufpreis, das ist aber auch nur mit neu moderner Lasertechnik möglich. Da wird nicht nach der Anzahl der Buchstaben abgerechnet. Leider gibt es einen kleinen Nachteil, die Lasergravur funktioniert am Besten auf schwarz polierten Steinen. Aber ich denke die Vorteile überwiegen, man muss nicht das „Buchstaben zählen“ anfangen so wie bei den Steinmetzen, bei denen  jeder Buchstabe min. 10€ kostet. Man hat wirklich die Möglichkeit einen persönlichen Satz oder eine persönliche Widmung mit auf den Stein zu gravieren, ohne Mehrkosten. Mit der Lasertechnik ist es auch möglich, ein Foto detailgetreu auf den Grabstein zu gravieren oder um das Ganze noch persönlicher zu machen die Unterschrift des Verstorben von einem Dokument einzuscannen und dann auf den Stein zu gravieren. Für die Bearbeitung von Fotos muss man einen kleinen Aufpreis bezahlen.

Übrigens „Grabsteine“ sind „Grabsteine“, da wollte wahrscheinlich wieder jemand das Rad neu erfinden mit dem Begriff “Urnengrabsteine“. Hierbei handelt es sich auch um normale Grabstätten auf denen halt eine Urne und kein Sarg liegt. Es gibt auch den Begriff
“Rasenurnengrabstätte“ das bedeutet einfach nur, dass der Grabstein eine Mindeststärke haben muss. Bei diesen “Rasenurnengrabstätten“ werden die Flächen mit einem Sitzrasenmäher bearbeitet.   Damit die Steine nicht brechen wenn der Rasenmäher drüber fährt,  ist eine gewisse Stärke erforderlich. Bei diesen Grabstätten ist es wirklich sinnvoll gewisse Vorgaben zu machen, dass man zum Beispiel keine erhabenen Buchstaben und  keine Pultsteine verwenden darf.

Da gibt es übrigens noch ein Vorteil was für einen gelaserten Grabstein spricht. Dadurch dass die Schrift nicht vertieft ist, bilden sich  kein Moos oder andere Verunreinigungen in den Buchstaben.  Auch kann  keine Farbe aus den Buchstaben vom Regen heraus gewaschen werden. Weiterhin bietet die Firma  B -Laserlight auch Tiergedenksteine aus schwarz polierten Granit an.