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Pflegefall – Pflegeversicherung – Pflegeimmobilie

Den Ruhestand frei von finanziellen Sorgen zu genießen und im Pflegefall ausreichend abgesichert zu sein: Dieser Wunsch steht auf der Liste vieler Menschen ganz oben. Der Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage kann ein Weg sein, dieses Ziel zu erreichen. Eine Kapitalanlage ist eine vernünftige Beimischung im Portfolio für den privaten Vermögensaufbau. Wer sich für eine Pflegeimmobilie entscheidet, kombiniert die steuerlichen Vorteile einer Kapitalanlage mit einer soliden Vorsorge für den Pflegefall.

Mangelnde Absicherung durch gesetzliche Pflegeversicherung

Die Pflege-Pflichtversicherung ist ein wichtiger Baustein zur Absicherung im Pflegefall. Wird im Alter eine Pflege medizinisch notwendig, erbringt die gesetzliche Pflegeversicherung wichtige Leistungen. Abhängig von der Betreuung des Pflegebedürftigen gewährt die Pflegeversicherung Sach- oder Geldleistungen, um den Betroffenen und seine Angehörigen zu unterstützen. Ist zur Pflege des Angehörigen eine Rundum-Betreuung erforderlich, die von der Familie nicht geleistet werden kann, muss eine ambulante oder stationäre Hilfe gewährleistet sein. Die Kosten für diese Pflege sind nur zu einem Teil aus der gesetzlichen Pflegeversicherung abzudecken. Deshalb ist eine private Vorsorge für den Pflegefall unabdingbar.

Zusätzliche Pflegeversicherung wird staatlich gefördert

Mit einer zusätzlichen privaten Versicherung sichert man sich für den Pflegefall ab. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Modelle, sie erlauben eine maßgeschneiderte Absicherung für den persönlichen Bedarf. Eine private Pflegeversicherung kann als staatlich geförderte Versicherung abgeschlossen werden. Die Pflege-Bahr wurde Anfang des Jahres 2013 eingeführt. Sie wird mit jährlich maximal 60 Euro staatlich gefördert. Beim Abschluss einer Pflege-Bahr greift keine Gesundheitsprüfung, in der Regel ist eine Wartezeit von bis zu fünf Jahren vorgesehen. Die staatlich geförderte Pflegeversicherung ist ein weiterer wichtiger Baustein für die private Vorsorge. Dennoch reichen auch ihre Leistungen nicht aus, um die Kosten einer ambulanten oder einer stationären Pflege zu decken.

Private Vorsorge als sicherster Schutz

Um die Betreuung alter Menschen zu gewährleisten, ist neben der staatlich geförderten Pflege-Bahr eine zusätzliche private Absicherung sehr zu empfehlen. Der größte Vorteil einer privaten Pflegeversicherung ist ihre individuelle Gestaltung. Als Versicherter hat man weitreichende Spielräume, sich für den Fall der Pflege im Alter zu schützen. In der Regel bietet sich eine Pflegetagegeldversicherung an. Sie leistet im Pflegefall ein Tagegeld, das zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen herangezogen werden kann. Alternativ ist mit einem Pflegetagegeld eine ambulante oder eine stationäre Einrichtung zur Pflege zu bezahlen. Somit bietet eine private Pflegeversicherung mit Tagegeldanspruch ein Höchstmaß an Sicherheit und Flexibilität für die private Vorsorge. Eine solche Versicherung kann mit Beitragsrückgewähr abgeschlossen werden. Solche Versicherungen sehen eine Auszahlung der eingezahlten Beiträge vor, wenn der Versicherungsfall nicht eintritt.

Eine Pflegeimmobilie als interessante Alternative

Als Ergänzung der Vorsorge für den Pflegefall kann auch der Kauf einer Pflegeimmobilie in Erwägung gezogen werden. Pflegeimmobilien werden in den kommenden Jahren verstärkt nachgefragt, denn der Bedarf an Pflege ist aus dem heutigen Bestand an Pflegeeinrichtungen nicht zu decken. Angesichts des demografischen Wandels müssen neue Wege gefunden werden, um die Nachfrage nach Pflegeleistungen in den kommenden Jahrzehnten sicher abzudecken. In einer Pflegeimmobilie erhalten die Betroffenen die Unterstützung, die sie im Alltag bei der Versorgung und bei der Körperpflege benötigen. Eine Pflegeimmobilie ist hervorragend geeignet als Kapitalanlage, solange man sie nicht selbst benötigt. Der Betreiber solcher Immobilien sichert eine Laufzeit von rund 20 Jahren zu. In dieser Zeit wird die Immobilie durch ihn betrieben und verwaltet. Mieteinnahmen fließen sicher, auch wenn Leerstände zu verzeichnen sind, da sie durch den Träger der Pflegeversicherung gezahlt werden. Als Eigentümer einer Immobilie hat man somit nichts mit der Verwaltung des Hauses zu tun. Ist im Alter eine Pflege erforderlich, kann man die Immobilie selbst bewohnen und genießt die vollumfängliche Betreuung durch ausgebildetes Fachpersonal. Die Kombination aus Sicherheit und Rendite macht die Pflegeimmobilie zur attraktiven Alternative der Pflegeversicherung und zur interessanten Beimischung im Portfolio für den privaten Vermögensaufbau.

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